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Besuch im römischen Kurheim
50 Teilnehmer bei geführter Wanderung zum gallo-römischen Quellheiligtum Heckenmünster

Das Jubiläum „1000 Jahre Sehlem“ bietet viele historische Höhepunkte. Am 25.05.2008 stand eine Wanderung der besonderen Art auf dem Programm des Festausschusses.

„Ad fontes! – Zu den Quellen“ riefen die Römer einst und machten sich auf den Weg zum Quellheiligtum bei Heckenmünster. 2000 Jahre später führte wieder eine Wanderung dorthin, die mit Musik von Herbert Högner (Akkordeon) und Harald Hofer (Trompete) am Brunnenplatz vor der Kirche verabschiedet wurde.

Der Weg führte die 46 Erwachsenen, zwei Kinder und zwei Hunde durch den Sehlemer Wald, vorbei am Kahlberger Hof, hinauf zum „Eisernen Herrgott“ in Richtung Viktoria- und Schwefelquelle.

Schon standen die an römischer Geschichte interessierten Wanderer mitten im ehemals römischen Tempel- und Bäderbezirk. Gespannt lauschten sie den geologischen und geschichtlichen Ausführungen von Hella Ries.

So entstand ein klares Bild des antiken Komplexes aus der ersten Hälfte des ersten Jahrhunderts mit Heilquellen, Tempeln, Brunnen, Herbergen mit Säulengängen, Wohnungen für Kranke, Kurgäste, Pilger und Priester. Heute sprudeln nur noch die Wasser der Viktoria- und der Schwefelquelle.

„Carpe diem!“ bedeutet „Nutze den Tag!“ Dieser römischen Aufforderung des Festausschusses „1000 Jahre Sehlem“ kamen die Wanderer am Heckenmünsterer Grillplatz gerne nach. Hier warteten Mitglieder des Festausschusses mit stärkendem Schwenkbraten, Würstchen sowie Getränken. Wer am späten Nachmittag nicht mehr laufen konnte oder wollte, den fuhr Emil Prinz mit dem Planwagen aus der 2000 Jahre gelebten Geschichte zurück in die Jetzt-Zeit.

 

 
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